Was tun in Zeiten wie diesen?…

„COVID-19 / Lock-Down / uvm. – Anbei ein Artikel, welcher einen sehr spannenden Ansatz und gute Hilfestellungen zeigt! (c) Walter Siebert“

Stockdale Paradox – Wer schafft es durch die Krise?

Nun gibt es für solche lang andauernden, schweren Krisen eine bewährte Strategie, die unter dem Namen Stockdale Paradox in die Wirtschaftsliteratur eingegangen ist. Jim Collins, ein bekannter Managementexperte, beschrieb es in seinen Untersuchungen über Erfolgskriterien von führenden Unternehmen. Interessanterweise kommt diese Strategie aus dem militärischen Umfeld. James Bond Stockdale (er hieß wirklich so) war ein amerikanischer Kriegsgefangener, der in Vietnam 8 Jahre (!) mit einer Gruppe unter entsetzlichen Umständen gefangen gehalten worden. Ein paar überlebten.

Nicht geschafft haben es die Pessimisten, die bald verzweifelten. Aber auch nicht die Optimisten, die glaubten „Zu Weihnachten sind wir frei“ – nein doch nicht – „… zu Ostern“ wieder nicht „… Aber sicher jetzt zu Weihnachten“.  Auch diese Menschen starben. 8 Jahre sind zu oft Weihnachten und Ostern, als dass man die Menge der jedesmaligen Enttäuschung auf Dauer überlebt.

Überlebt haben jene, die „einer möglicherweise grausamen Realität ins Auge schauen UND dabei zuversichtlich bleiben, dass sie die gut bewältigen werden.“ Die akzeptieren: Das kann noch Jahre dauern UND die sich daher auf Bewältigungsstrategien konzentrieren: Was kann ich tun, um diese Zeit gut zu überstehen? Paradox deswegen, weil es für die meisten Leute ein entweder oder ist: Entweder Unangenehmes anerkennen oder positiv bleiben. So oft höre ich von Leuten, dass sie sich nicht damit beschäftigen wollen, weil es unangenehm ist. Oder es ja nicht sein kann, dass…

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Optimisten und Pessimisten sind Krisenversager – aber wer kommt dann gut durch?